Hallo (Arbeits–)Welt
zeroterm | 12. Januar 2009 | 09:53Wie man aus meinem letzten Eintrag heraus schon bemerkt haben könnte ist mittlerweile mein Studium beendet — zumindest im Prinzip: auf mein Papier mit der Aufschrift “Diplom” warte ich jetzt schon einige Zeit. Aber ich bin voller Hoffnung, dass das im Januar noch klappt; schließlich fehlen ja nur ein paar Unterschriften.
KategorienLebenszeichen
Tagsabschlusszeugnis, arbeit, diplom, ewiger student, firma, kryptogr, Kryptographie, lenovo, real life, softwareentwickler, t500
Kaffee-Test
kaf-feh-trin-ken | 4. September 2008 | 11:29Bis jetzt bin ich morgens immer mit meiner Tasse zum frisch gebrühten Filterkaffee aus der Kaffeemaschine geschlürft. Aber es gibt seit kurzem etwas total geiles hier. Einen brandneuen Kaffeeautomaten.
Der befindet sich nicht nur betrieblich in der Testphase, sondern auch persönlich von mir. Der soll hier den alten eher schlechten Automaten ablösen, falls er durch die Testphase kommt. Und ich hoffe er kommt da durch. Ich finde der Kaffee daraus ist nämlich mal richtig gut. Und das kann ich mit gutem Recht behaupten, immerhin hab ich ALLE Funktionen des Automaten bereits getestet. Insgesamt werden ca. 20 verschiedene Kaffee-, Schoko- und Vanillegetränkesorten in einem großen Plastikbecher gefüllt. Dazu kommt noch ein klasse Schaum obend drauf. Um solch einen Kaffee wäre so manches Café neidisch…
Meine Favoriten sind Cappuccino extra und Mocca-Vanille. Stehe jedesmal davor und kann mich nicht entscheiden, da beide verdammt lecker sind. Mittlerweile werde ich auch schon von Kollegen, die den Automaten noch nicht getestet haben, nach einem Tip gefragen, was man denn nehmen sollte.
KategorienKaffee O´le, Kaffeerausch
Tagsarbeit, Cappuccino, Kaffeeautomat, lecker, Mocca, Test, trinken
Nächster Halt: Tunnel
kaf-feh-trin-ken | 12. August 2008 | 16:36Heute morgen, wie die letze Woche auch schon, wieder unterwegs zur Arbeit. Wie immer voll motiviert verschlafen im Straßenwurm sitzend, hatte ich irgendwie von Anfang an das Gefühl, dass heute etwas anders ist. Und richtig, das Erste was mir auffiel, oder was ich durch halb geöffnete Augenlieder bemerkte, war dass ich doch tatsächlich völlig ALLEINE in der Straßenbahn saß. Ein Blick auf die Uhr sagte mir 7:10, alles normal öhhm unnormal-normal. Warum das so war hab ich keine Ahnung. Lange konnte ich die Ruhe aber nicht genießen, denn 2 Stationen später wurde das Personenvakuum auf seinen morgentlichen Standardpegel gefüllt überfüllt.
Verwirrt und etwas von anderen Biomassen verdrückt, in die U-Bahn umgestiegen. Froh über einen Stitzplatz mein Buch ausgepackt, und halb gelesen und halb dahingeträumt. Bis mir ein leises “pffff” auffiel, dass die U-Bahn von sich gab. Anderen fiel das anscheinend nicht auf. Vllt. lags daran, dass das Abteil mit Anzugträgern BWL’ern gefüllt war, welche sich morgens schon profilieren müssen. Na von denen hatte auch sicher noch keiner eine U-Bahn repariert.
Dachte mir, jau da lässt der Druckluftbehälter für die Bremsen schön allmählich seinen Inhalt ab. Was keine sonderliche Gefahr darstellt, das einzige ist, dass beispielsweise: statt 5 Wägen nur 4 bremsen und einer rollt halt. Da war ich schon auf das nächste Bremsen gespannt.
Mitbekommen hat den Druckverlust der U-Bahnfahrer anscheinend auch nicht, denn er fuhr ganz normal weiter. Tjoa die Haltestelle kam und prompt hat der Wagen etwas länger gebraucht um zum Stehen zu gekommen. Standen mit einer Hälfte im Tunnel und mit ein paar Türen an der Haltestelle.
Die Folge davon waren, verdutzte Gesichter an der Haltestelle und im Wagen. Und, wie könnte es anders sein, kamen auch gleich so “kluge” Kommentare wie:
- “Ein Auto schlecht einparken kommt schon mal vor, aber eine U-Bahn? Da isser der erste… dass könnte ich ja im Schlaf. Hahaha…”
*schön dass du das Problem erkannt hast, dachte ich mir*
“Vllt. sollte der Fahrer nochmal in die Fahrschule, da komm ich ja mit meinem *jetzt kommts* BÜROSTUHL besser zum stehen.”
*oh man, die BWL’er*
Von Schreibtischsitzern kann man wohl anscheinend kaum erwarten, dass sie an ein technisches Problem denken. Sowas kommt aber halt einfach mal vor. Nach ein paar Minuten ging es dann weiter und ich war froh, dass sich die U-Bahn immer mehr leerte, je näher ich meinem Ziel kam. Noch mehr solcher Kommentare hätte ich auch nicht ertragen…
KategorienKaffee zwischendurch
Tagsarbeit, BWL'er, defekt, Kommentar, morgens, müde, U-Bahn
Niedliche Verniedlichung
zeroterm | 14. Juli 2008 | 10:30Nach einem energischen Telefonat meint Admin Nummer 2 zu Admin “Number One”:
Na siehste! Warum mit Hänschen sprechen, wenn man auch den Hans haben kann.
KategorienLebenszeichen
Tagsarbeit, hans, hänschen, monolog, real life, satire, spruch







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