Heute ist es soweit. Habe mir ein neuen Freund bestellt
Und es wird wohl einer sein, der auch einen Namen bekommt…
Klar es ist immer relativ, welche Vorlesungen gut und welche es nicht sind. Aber bis jetzt wars wenigstens immer so, dass es zu mindest etwas gab, bei dem ein innerer Jubelruf aufkam. Aber dieses mal…
In der Fächerliste der FWPF, aus der ich für nächstes Semester wählen muss, ist halt bis jetzt nix dabei was bei mir ein “Jo, Alter! das nehm’ ich” provoziert.
Daher mein Werkzeug der Wahl: Ausschlussverfahren kombiniert mit wahl des geringsten Übels bezüglich Aufwand und Chance auf sehr guten Erfolg, kombiniert mit “Es muss aber schon ein Grundinteresse vorhanden sein”.
Das hier mal nur so nebenbei: Wenn jemand, wahrscheinlich zufällig, dieses Blog hier findet und dann folgendes Interesse zeigt, dann freu ich mich wirklich darüber
Zweieinhalb Stunden Frisör. Und ewig langes Haarewaschen *hach* Jedesmal freu ich mich drauf; jedesmal bin ich danach so begeistert von meinen Haaren, dass es schon leicht narzisstisch wirkt.
Na egal! Was interessieren mich Andere, wenn ich doch so tolle Haare hab
Habe bemerkt, dass wohl seit etwas längerer Zeit ein, nein zwei Parasiten nach und nach mein Hab und Gut konsumieren. Unverschämtheit! Vor allem diese Gerissenheit. Nutzen sie doch schamlos Wissen über meinen Charakter aus, indem sie immer genau so etwas “verschwinden” lassen, was ich auch verschlampt haben könnte und ich so keinen Verdacht schöpfe.
Doch heute kam dann der Fehler, den sie nicht hätten machen sollen
Anfang des Semesters habe ich ja bereits von der Sieben — und deren Penetranz — berichtet.
Aber das geht eindeutig zu weit!
Jetzt wird sie auch noch fies!
Dieses sehr treffende, aber auch spezielle Wort entstand in seiner etwas unerwarteten Interpretation um circa halb Zwei Uhr Zehn Uhr Abends. Abends Morgens Nachts.
Wohl dem Wissen der Mond sei fast voll, seltsamerweise auf der Suche nach ihm gewesen. Mit großem Erstaunen festgestellt, dass es anscheinend keinen gab und er von einer leuchtenden Wolke vertreten wurde.
Damit ging sie also los. Die Prüfungszeit. Und so was von chaotisch, dass ich die Prüfung wohl so schnell nicht vergessen werde. Dazu muss man wissen, dass Herr Zeroterm und ich die Vorlesung regelmäßig meistens oft so oft wir Zeit finden
besuchen und auch sehr gerne hingehen. Nur ausgerechnet einen Tag bevor wir in dem Fach einen Teil der Prüfung absolvieren mussten, überfiel uns ein Anfall von Ach-nee-nicht-heute. Und wir sind nicht in die Vorlesung gegangen, die letzte vor der Prüfung wohl gemerkt… Wäre, so im nachhinein betrachtet, wohl besser gewesen.
Denn alles fast alles, was zu einem Prüfungstermin gehört, war unklar. Also bis auf die Tatsache, in welchem Fach Prüfung ist natürlich. Dinge wie Prüfungszeit und Raum wussten wir nicht sicher, nur Nachmittags irgendwo im BWL-Gebäude in einer anderen Welt. So sind wir beide planlos und je mehr Zeit verging, in der wir nicht rausfanden wo und wann die Prüfung stattfindet, hektischer und auch niedergeschlagener geworden. Denn wir wollten ja auf jeden Fall teilnehmen. Nach ca. 30 Minuten, in denen wir planlos in der “anderen Welt” herumgeisterten, begegnete uns endlich ein bekanntes Gesicht aus der Philosophie-Vorlesung. Kam uns vor, als ob der Himmel sie geschickt hätte. Sie wusste nämlich wohin und wann… die fehlenden Variablen. So konnten wir glücklicherweise doch noch an der Prüfung teilnehmen.
Der bisherige Höhepunkt von Zeroterms und meinem chaotischen Selbst.
Und wieder mal ein XKCD Comic, in dem ein Gerät gebaut wird, das man halt einfach gebrauchen kann! — und auch sollte, *harrr*
Überzeugt euch selbst
Trotz der immer näher kommenden antihumanistischen Stressmanagement– hochleistungsbenchmarks, das Wort “Prüfung” käme dem Ganzen nicht gerecht, überhaupt nicht aufgeregt. Heute nicht mal eine Sekunde dazu verwendet fachspezifisches Wissen anzueignen; dafür persönliches Geschmacksspektrum um selbstgemachte Spätzle erweitert.
Auch beschlossen mit Sabrina morgen Abend Geburtstag von gutem Bekannten unsicher zu machen — gleichzeitig am schwitzen, ob dazu korrelierendes Präsent von den gelben Päckchenschleppern unter Echtzeitbedingungen (harte Bedingung wäre Abends 19:00 Uhr) geliefert wird.
Auf dem Heimweg angefangen im Zug fremdzugehen.
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